Die Bezeichnung B. steht für „junge Frau am Hochzeitstag, Verlobte“ (belegt 9. Jh., in Komposita bereits 8. Jh.), ahd. brūt, as. brūd, mhd. brūt, got. brūþs, an. brúdr, ae. brvd, meinte urspr. die Frau, die durch den Beischlaf zur Standesgenossin und damit zur rechtmäßigen Ehefrau des Mannes wurde, der als Bräutigam, ahd. brutigomo (mit dem untergegangenen Wort -gomo „Mann“) und entsprechend in den anderen germ. Dialekten bezeichnet worden ist. Dieser sprachliche Befund ...
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